Ultima Rechte – fantasy map of Britannia with Lord British medallion and glowing copyright scroll

Gute Nachrichten für RPG-Fans mit Langzeitgedächtnis: Richard Garriott holt sich die Ultima Rechte von Electronic Arts zurück. Der Schöpfer der Serie hat EA im April 2026 formell mitgeteilt, dass er die Urheberrechte über US-Copyright Section 203 zurückfordert – und der Publisher hat bestätigt, dass er das Gesetz einhält. Offiziell sollen die Rechte 2027 bei Garriott liegen. Wir erklären, was feststeht, was mit Markenrecht und Ultima Online noch knifflig bleibt und warum das Comeback gerade jetzt spannend ist.

Ultima Rechte: Was Garriott bestätigt hat

Laut Video Games Chronicle verkaufte Garriott Origin Systems und damit Ultima 1992 für rund 30 Millionen Dollar an EA. Nach dem Ende der Origin-Projekte um 2000 lag die Marke jahrzehntelang weitgehend brach – abgesehen von Ultima Online und zwei gescheiterten Free-to-Play-Versuchen (Lord of Ultima, Ultima Forever). Der letzte Hauptteil war Ultima IX (1999).

Jetzt greift Garriott auf eine US-Regelung zurück: Als ursprünglicher Rechteinhaber kann er nach 35 Jahren eine Übertragung kündigen. Er sagte, er habe EA im April 2026 informiert; EA habe geantwortet, man kenne das Gesetz und werde entsprechend handeln. Geld fließt dabei nicht – es reicht die rechtzeitige Ankündigung. „I get it back officially in 2027“, so Garriott. Parallel führt er aktive Gespräche mit EA über mögliche gemeinsame Ultima-Projekte, bevor die Rechte vollständig zurückfallen.

Copyright ja, Marke Ultima nicht automatisch

Wichtig ist die Trennung: Zurückkommen sollen die Urheberrechte an Garriotts Originalwerken – nicht zwingend die Marke „Ultima“, die bei EA liegen kann. Schon im Sommer 2026 berichtete PC Gamer, Garriott plane eher Titel wie „Lord British’s Ultima“, damit er trotz Markenlage arbeiten könne. Remakes früherer Teile und neue Fortsetzungen nennt er ausdrücklich als Optionen – „control again of the future of my seminal product line“.

Warum Ultima Online und die RPG-Szene 2026 mitfiebern

Ultima hat das westliche Computer-Rollenspiel mitgeprägt: offene Welten, moralische Entscheidungen, Systemtiefe. Ultima Underworld gilt als Immersive-Sim-Vorbild, Ultima Online als MMO-Meilenstein. Larian hat Ultima 7 als Inspiration für Divinity und Baldur’s Gate 3 genannt – genau in einer Phase, in der große CRPGs wieder kommerziell funktionieren. Ob Garriott ein klassisches Einzelspieler-Ultima, ein Online-Erlebnis oder erst einmal Remasters anpackt, ist offen. Klar ist: Nach Jahren der EA-Stille entscheidet wieder der Mann mit dem Lord-British-Mantel über die Zukunft von Britannia.

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Für die Community bedeutet das vor allem Geduld und Neugier: Bis 2027 bleibt EA rechtlich im Spiel, Gespräche über Kooperationen laufen bereits, und ein fertiges Remake oder Sequel ist noch nicht angekündigt. Wer die Klassiker neu entdecken will, kann Ultima Online und die älteren Einzelspieler-Teile derweil im Blick behalten – und hier auf pixgame.de mitverfolgen, sobald Garriott konkrete Pläne für „Lord British’s Ultima“ oder andere Titel nennt.

Fazit: Ultima Rechte 2027 – Chance auf ein echtes Revival

Die Ultima Rechte wandern 2027 zurück zu Richard Garriott, EA hat die Kündigung anerkannt, und es gibt Gespräche über Kooperationen. Offen bleiben Markenfragen, der genaue Scope (Remaster, Sequel, Online) und ob Ultima Online davon betroffen ist. Für Fans heißt das vor allem: Nach über zwei Jahrzehnten Stillstand ist Britannia wieder in Bewegung – und 2027 wird das Jahr, in dem der Schöpfer die Schlüssel wieder in der Hand hält.

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