RS4 neues RuneScape-MMO – fantasy landscape with dragon over Ashenfall-inspired terrain

Beim RuneFest 2026 in Birmingham hat Jagex die große Überraschung ausgepackt: Unter dem Arbeitstitel RS4 entsteht ein komplett neues RuneScape-MMO – gebaut in der Unreal Engine, angesiedelt in Gielinor und als eigener vierter Pfeiler neben RuneScape, Old School RuneScape und RuneScape: Dragonwilds. Offizielle Details liefert die Studio-Seite zu RS4 auf play.runescape.com.

Für die Community ist das mehr als eine Trailer-Show. Jagex stellt das Projekt bewusst sehr früh vor – und will die Spielerschaft von Anfang an mitnehmen, statt jahrelang hinter geschlossenen Türen zu entwickeln.

Was ist RS4? Arbeitstitel, Unreal Engine, eigener MMO-Pfeiler

RS4 ist laut Jagex der aktuelle Arbeitstitel für die vierte Generation eines RuneScape-MMORPGs. Der finale Name kann sich noch ändern; die Botschaft bleibt: Es handelt sich um ein neues Spiel, nicht um ein großes Update für RuneScape 3 oder Old School. Technisch setzt das Studio erstmals bei einem RuneScape-MMO auf die Unreal Engine – ein klarer Bruch zur bisherigen Engine-Welt der Serie.

Wichtig für alle, die OSRS oder „Mainscape“ spielen: RS4 soll keinen Ersatz liefern. Jagex betont ausdrücklich, dass Old School RuneScape, RuneScape und Dragonwilds eigene Teams, eigene Roadmaps und weiterhin Investitionen behalten. RS4 sitzt daneben als zusätzliche Art, Gielinor zu erleben – nicht als erzwungene Migration.

Die Kernpunkte auf einen Blick

  • Neues RuneScape-MMORPG unter dem Arbeitstitel RS4
  • Entwicklung in der Unreal Engine
  • Eigenständiges Erlebnis neben RS3, OSRS und Dragonwilds
  • Design-Prinzipien: Integrität, permanente Progression, community-getriebene Entwicklung
  • Handlung in Gielinor, Einstieg über Ashenfall
  • Release noch „ein paar Jahre“ entfernt – mehr Details 2027

Ashenfall und die Sixth Age: Wo die Reise beginnt

Erzähltechnisch startet RS4 in der Sixth Age von Gielinor – und zwar in Ashenfall, dem Landstrich nordöstlich der bekannten Karte, den Spielerinnen und Spieler zuletzt über RuneScape: Dragonwilds kennengelernt haben. Die Story liegt Jahre nach den Ereignissen um Dragonwilds und dem Fall der Drachenkönigin Kuldra. Ashenfall hat sich verändert; laut Jagex ist das Gebiet aber nur der Anfang. Langfristig soll die Adventure weit darüber hinauswachsen – in bekannte Regionen und in neue Orte.

Damit schließt RS4 narrativ an Dragonwilds an, ohne denselben Genre-Schnitt zu kopieren: Dragonwilds bleibt das Survival-Erlebnis, RS4 soll wieder ein klassisches MMO mit persistenten Servern, hoher Spielerzahl und Spieler-zu-Spieler-Handel werden. In Briefings rund ums RuneFest wurde außerdem deutlich, dass Drachen eine zentrale Rolle spielen sollen – kämpfen und reiten inklusive. Berichte wie der Überblick bei Polygon zur RS4-Ankündigung ordnen die Enthüllung in genau diesen Kontext ein.

Warum Jagex so früh spricht

RS4 steckt noch tief in der Frühphase. Plattformen, Account-System, Mitgliedschaft, Combat, Skills und ein konkretes Release-Fenster lässt Jagex bewusst offen – „zu früh“ lautet die ehrliche Antwort. Trotzdem kommt die Ankündigung jetzt, weil das Studio aus 25 Jahren RuneScape gelernt hat: Die besten Kapitel entstehen mit der Community, nicht nur für sie.

Geplant ist, Ideen früher zu teilen, Tests zu öffnen und Feedback ernst zu nehmen. Technik-Lektionen aus Dragonwilds sollen mit dem Co-Development-Ansatz aus RuneScape und Old School verschmelzen. Für MMO-Fans heißt das: Wer mitreden will, sollte die offiziellen Kanäle und die Sign-up-Liste auf der RS4-Seite im Blick behalten – konkrete Mitmach-Formate verspricht Jagex für das kommende Jahr.

RuneFest-Beipack: Animierte RuneScape-Serie

Neben dem MMO gab es am RuneFest-Wochenende eine zweite große Headline: Jagex arbeitet mit Lyrical Animation und Creator Charlie „MoistCr1TiKaL“ White an einer animierten RuneScape-Serie. Auch dieses Projekt steckt am Anfang; weitere Details sollen 2027 folgen. Für das Franchise ist das ein Signal, Gielinor stärker über Spiele hinaus zu erzählen – parallel zum neuen MMO, nicht als Ersatz dafür. Die offizielle Einordnung steht in der Jagex-Meldung zur animierten Serie.

Was bedeutet RS4 für euren Oktober-Stack?

Kurzfristig ändert RS4 nichts an euren aktuellen Sessions: Wer gerade Ace Combat, Game-Pass-Highlights oder den Release-Kalender abarbeitet, kann entspannt weiterspielen. Langfristig wird die Ankündigung aber den MMO-Diskurs prägen – vor allem die Frage, ob ein modernes Unreal-RuneScape neue Spieler holt, ohne OSRS- und RS3-Stammkunden zu verunsichern.

Wer den Herbst weiter planen will, findet Termine und Kontext in unserem Überblick zu den Oktober-2026-Spiele-Releases. Für den größeren Technik- und Branchenblick lohnt außerdem Die Gaming-Revolution 2026. Die wichtigsten News der letzten Tage bündelt unser Wochen-Digest zu Valor Mortis, PS5-Upscaling und Weekend-Highlights.

Quellen

Fazit: Ein neues Kapitel – ohne die alten zu schließen

RS4 ist die größte RuneScape-Perspektive seit Jahren: ein neues MMO in der Unreal Engine, Start in Ashenfall, eigener Pfeiler neben den bestehenden Titeln. Noch fehlen Gameplay-Systeme und ein Release-Fenster – dafür gibt es eine klare Haltung: community-first, permanente Progression und kein Zwang, OSRS oder RS3 aufzugeben.

Seid ihr eher Team Old School, Team Mainscape – oder würdet ihr für ein frisches Unreal-Gielinor neu starten? Schreibt’s in die Kommentare auf pixgame.de. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald Jagex 2027 konkrete Mitmach- und Gameplay-Details nachlegt.

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