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KI in Spielen: Capcom setzt bei der REX Engine auf KI ohne generierte Inhalte, Sony patentiert lernende NPCs – wie seht ihr das?

Moin zusammen,

diese Woche gab es gleich zwei Meldungen, die zeigen, wohin die Reise bei KI in Spielen gehen könnte, und die beiden Ansätze sind ziemlich unterschiedlich.

1. Capcom und die REX Engine
Auf Capcoms Recruiting-Konferenz am 2. Oktober hat Programmierer Satoshi Ishida die Pläne für REX (RE Next Engine) vorgestellt, also die Weiterentwicklung der RE Engine hinter Resident Evil, Monster Hunter und Dragon's Dogma. KI soll dort vor allem die Entwicklung entlasten, zum Beispiel beim Testen von Programmcode und beim Verarbeiten großer Datenmengen. Gegenüber IGN hat Capcom aber klar gesagt: "Wir werden keine KI-generierten Inhalte in unsere Spiele integrieren." (Quelle: Eurogamer.de)

2. Sonys Patent für lernende NPCs
Sony hat in den USA ein Patent mit dem Titel "AI-Adapted Non-Player Character for Video Game System" veröffentlicht (eingereicht im März 2025, veröffentlicht am 1. Oktober 2026). Die Idee: Das System sammelt Daten darüber, wie ihr kämpft, also Waffen, Angriffsmuster, Ausweichen, Blocken, Parieren und bei Bossen sogar die Zahl eurer Versuche. Ein Machine-Learning-Modell leitet daraus angepasstes Verhalten für NPCs ab. Wer also immer dieselbe Kombo spammt, könnte später auf Gegner treffen, die genau damit rechnen. (Quelle: Gameswelt)

Wichtig: Ein Patent heißt noch lange nicht, dass so etwas wirklich in einem Spiel landet.

Mich interessiert eure Meinung: Ist KI als Werkzeug hinter den Kulissen für euch okay, solange Grafik, Texte und Stimmen von Menschen kommen? Und hättet ihr Lust auf Bosse, die sich an euren Spielstil anpassen, oder wäre das eher frustrierend?

KI als Werkzeug hinter den Kulissen, also beim Testen und Daten sortieren, finde ich ehrlich gesagt völlig okay, solange Grafik, Texte und Stimmen von Menschen kommen. Wenn dadurch weniger Bugs zum Release durchrutschen, hätte manches Spiel davon echt profitiert 😅

Bei den lernenden Bossen bin ich zwiegespalten. Klingt spannend, aber wenn ein Boss nach dem zehnten Versuch genau meine Ausweichrolle kontert, ist bei mir eher der Controller weg als der Ehrgeiz da. Als optionaler Schwierigkeitsmodus fände ich das cool, als Standard eher nicht.

Wie seht ihr das: lieber faire, lernbare Muster oder ein Gegner, der wirklich mitdenkt?