Diese Woche wird es nostalgisch: Am Donnerstag, den 5. November, erscheint das Ocarina of Time Remake exklusiv für Nintendo Switch 2. Nintendo hat den Klassiker von 1998 nach eigenen Worten „komplett neu geboren“, mit neuer Grafik, vertonten Zwischensequenzen, Orchestermusik und modernisierter Steuerung. Wir fassen zusammen, was ihr zum Ocarina of Time Release wissen müsst: Preis, Download-Größe, Neuerungen und warum ihr eure Okarina diesmal sogar selbst spielen dürft.
Ocarina of Time Release: Alle Fakten auf einen Blick
Die wichtigsten Eckdaten zum Zelda Remake laut deutscher Nintendo-Produktseite und den Berichten aus dem eShop:
- Release: Donnerstag, 5. November 2026
- Plattform: exklusiv Nintendo Switch 2, keine Version für die erste Switch oder den PC
- Preis: 59,99 Euro digital, 69,99 Euro für die Spielkarte im Handel
- Altersfreigabe: USK ab 12 Jahren
- Sprache: komplett auf Deutsch erhältlich
- Speicherbedarf: rund 27 GB laut bisheriger eShop-Angabe, neuere Daten sprechen von 24,54 GB
Zur Download-Größe gibt es übrigens eine kleine Korrektur: Wie Nintendo Connect berichtet, sind in den eShop-Daten inzwischen 24,54 GB statt der bisher geschätzten rund 27 GB aufgetaucht. Offiziell bestätigt hat Nintendo das noch nicht. Ein Original-Modul von 1998 kam übrigens mit 32 Megabyte aus. Selbst die kleinere Zahl macht das Remake damit zum größten Zelda-Download auf der Switch 2, knapp vor der Switch 2 Edition von Breath of the Wild.
Zelda Switch 2: Neue Grafik, Sprachausgabe und Orchester
Optisch hat das Remake mit dem N64-Original nur noch die Welt gemeinsam. Kokiri-Wald, Hyrule-Steppe, Lon-Lon-Farm, Kakariko und Goronia wurden grafisch komplett neu aufgebaut. Laut Nintendo of America bekommt das Spiel außerdem voll vertonte Zwischensequenzen mit erweiterten Dialogen und einen kompletten symphonischen Orchester-Soundtrack. Die bekannten Melodien von Koji Kondo dürften damit noch einmal ganz anders wirken.
Die Sprachausgabe ist für die Reihe ein echter Bruch. Im Original wurde fast alles über Textboxen erzählt. Jetzt sprechen Figuren wie Zelda, Ganondorf oder Salia in den Story-Szenen. Link selbst bleibt aber, wie gewohnt, stumm. Puristen müssen also nicht befürchten, dass der Held der Zeit plötzlich lange Monologe hält.
Okarina per Summen: Das Mikrofon der Switch 2 hört mit
Die vielleicht charmanteste Neuerung betrifft das namensgebende Instrument. Ihr könnt die Melodien, die Link im Laufe des Abenteuers lernt, ins Mikrofon der Switch 2 summen oder sogar auf einer echten Okarina oder einem anderen Instrument spielen. Die Konsole erkennt das Lied, und Links Okarina im Spiel reagiert darauf. Ob Zeldas Wiegenlied, Eponas Lied oder die Hymne der Sonne: Wer die Songs seit 1998 im Kopf hat, darf jetzt endlich selbst ran. Natürlich funktioniert auch die klassische Eingabe per Tasten weiterhin.
Halle der gefallenen Helden und moderne Steuerung
Neu ist auch die Halle der gefallenen Helden. Dort stehen Statuen der Monster, die ihr bereits besiegt habt. Ihr könnt dort mehr über die Gegner erfahren oder sie zu einem Rückkampf herausfordern. Gerade für Fans der Bosskämpfe im Deku-Baum, im Wassertempel oder gegen Ganondorf ist das eine nette Möglichkeit, die besten Momente noch einmal zu erleben.
Bei der Steuerung geht Nintendo deutlich weiter als beim 3DS-Remake von 2011. Laut den Infos aus der Jubiläums-Direct, über die unter anderem PC Games Hardware berichtet hat, gibt es:
- eine frei steuerbare Kamera
- eine eigene Sprungtaste und Dash-Bewegungen
- Bewegungssteuerung beim Zielen mit Schleuder, Bogen und Fanghaken
- weitere Komfortfunktionen, die das Spiel zugänglicher machen sollen
Zu Auflösung und Bildrate hat sich Nintendo bisher nicht geäußert. Ob das Remake mit 60 Bildern pro Sekunde läuft, werden also erst die ersten Tests zeigen.
ZELDA NOTES und neue amiibo
Das Remake unterstützt außerdem ZELDA NOTES, einen Dienst in der Nintendo-Switch-App für das Smartphone, mit dem ihr zusätzliche Infos zu eurem Abenteuer bekommt. Dafür braucht ihr einen Nintendo-Account und eine Internetverbindung. Für 2027 sind zwei neue amiibo zu Ocarina of Time angekündigt, die besondere Masken im Spiel freischalten. Bereits vorhandene Zelda-amiibo bringen beim Antippen ebenfalls nützliche Belohnungen.
Das Remake ist zugleich Nintendos großer Beitrag zum 40. Jubiläum der Zelda-Reihe. Passend dazu gibt es seit Ende Oktober eine Switch-2-Sonderedition im Zelda-Design mit Pro Controller und Tragetasche. Das Spiel selbst liegt dem Bundle allerdings nicht bei.
Einordnung: Lohnt sich das Ocarina of Time Remake?
Für Neulinge ist das Remake die beste Gelegenheit, einen der einflussreichsten Klassiker der Spielegeschichte ohne angestaubte Technik nachzuholen. Veteranen bekommen mit Sprachausgabe, Orchester, Halle der gefallenen Helden und Okarina per Mikrofon genug Neues, um Hyrule noch einmal zu bereisen. 59,99 Euro sind für ein Remake allerdings kein Schnäppchen, zumal die Switch 2 seit September in Europa 499,99 Euro kostet. Wer sich vorher noch mit anderen Switch-2-Titeln beschäftigen möchte, kann seit heute die kostenlose Pikmin 4 Demo für Switch 2 ausprobieren. Weitere Neuigkeiten zur Konsole findet ihr etwa in unserem Artikel zum Switch-2-Upgrade von Hinokami Chronicles 2 oder zur Verschiebung von The Duskbloods.
Holt ihr euch das Ocarina of Time Remake am Donnerstag direkt zum Release, oder bleibt ihr beim Original? Schreibt es uns im Forum.

